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«Nahost-Experte: «Zwei West-Politiker sind für Erwachen des Terrors verantwortlich» («Эксперт по Ближнему Востоку: «Два западных политика несут ответственность за то, что разбудили терроризм»)

«Nahost-Experte: «Zwei West-Politiker sind für Erwachen des Terrors verantwortlich» («Эксперт по Ближнему Востоку: «Два западных политика несут ответственность за то, что разбудили терроризм»)
Январь 01
00:54 2017

Предлагаем вниманию наших зарубежных читателей размещённую на сайте авторитетного немецкого издания FOCUS статью «Nahost-Experte: «Zwei West-Politiker sind für Erwachen des Terrors verantwortlich» («Эксперт по Ближнему Востоку: «Два западных политика несут ответственность за то, что разбудили терроризм»), затрагивающую актуальные вопросы военно-политической ситуации на Ближнем Востоке.

От редакции ENF:

Отметим утверждение цитируемого автором статьи Линдой Хинц (Linda Hinz) немецкого публициста ливанского происхождения, эксперта по Ближнему Востоку Абделя Мотталеба Эль-Хуссейни:

«Два западных политика несут ответственность за то, что разбудили международный терроризм. Это бывший президент США Джордж Буш и бывший премьер-министр Великобритании Тони Блэр. Они развязали войну в Ираке, основанную на лжи».

Рекомендуется к прочтению на языке оригинала.

Ссылка на русский перевод — в подвале статьи.

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Nachdem ein Terrorist mit einem Lkw auf einem Berliner Weihnachtsmarkt zwölf Menschen tötete, ist die Terrorangst in Deutschland präsenter denn je. Nahost-Experte Abdel Husseini sprach mit FOCUS Online über die Versäumnisse im Anti-Terrorkampf — und darüber, was nun nötig ist.

FOCUS Online: Nach dem Anschlag in Berlin wird viel über die Stärkung der inneren Sicherheit geredet. Glauben Sie, dass wir den Terror in Deutschland so stoppen können?

Abdel Mottaleb El-Husseini: Innere Sicherheit ist wichtig, aber meiner Meinung nach wird die internationale Komponente in der Diskussion zu sehr ausgeblendet. Es bringt nichts, einen Zusammenhang zwischen den Krisen in der arabischen Welt, dem Antiterror-Kampf und den Anschlägen im Westen komplett zu negieren.

«Es geht nur um Macht»

FOCUS Online: Wie genau würden sie diesen Zusammenhang definieren?

Husseini: Es ist zu einer Art Beschwörungsformel geworden, dass es den Terroristen um unsere Freiheit geht. Aber tatsächlich geht es ihnen um Macht. Es mag sein, dass manch gehirngewaschener Islamist Anstoß am westlichen Lebensstil nimmt und sich sein fehlgeleiteter Hass deshalb gegen Leute auf einem Konzert oder auf dem Weihnachtsmarkt richtet. Aber den eigentlichen Terrorstrategen geht es allein um Macht. Diese wollen sie festigen – und der Terror hilft ihnen, ihre Anziehungskraft für dschihadistische Kämpfer aufrecht zu erhalten und Feindbild für den Westen zu bleiben.

FOCUS Online: Was für Konsequenzen leiten Sie daraus ab?

Husseini: Wir müssen unsere bisherige Anti-Terror-Strategie auf den Prüfstand stellen. Setzen wir die richtigen Mittel ein? Seit Juni 2014 kämpft der Westen halbherzig gegen die Terrormiliz Islamischer Staat. Gleichzeitig werden im Westen Attentate im Namen des IS verübt.

«Zwei Politiker, die für das Erwachen des Terrorismus verantwortlich sind»

FOCUS Online: Aber was soll die Lehre daraus sein – sich in solchen Fällen nicht militärisch zu engagieren, damit das eigene Heimatland nicht in den Fokus der Terroristen gerät?

Husseini: Nein, aber wir müssen uns bewusst machen, dass unser Handeln Konsequenzen hat. In meinen Augen gibt es zwei Politiker, die zum größten Teil für das internationale Erwachen des Terrorismus verantwortlich sind: Der ehemalige US-Präsident George W. Bush und der ehemalige britische Premierminister Tony Blair. Sie haben auf Basis von Lügen den Irakkrieg angezettelt.

Der Sturz Saddams hat den Boden für Dschihadisten bereitet. Damit wurde ein altes Land mit einer großen Tradition in eine Identitätskrise gestürzt, die den sunnitisch-schiitischen Konflikt erneut ausbrechen ließ und nun die ganze Welt in Atem hält. Seitdem ist der internationale Umgang mit den Krisen in der arabischen Welt eine Aneinanderreihung von Fehleinschätzungen.

So wurden zum Beispiel die Macht- und Kräfteverhältnisse in Syrien komplett falsch bewertet – das Ergebnis kennen wir alle. All diese hybriden Situationen sind ein Quell des Terrors – und der kommt bis an unsere Haustür.

FOCUS Online/WochitIS veröffentlichte vor wenigen Wochen dreiseitige Anleitung für Lkw-Angriffe

FOCUS Online: Der frühere Verteidigungsminister Peter Struck hat einmal gesagt: „Die Sicherheit Deutschlands wird am Hindukusch verteidigt.“ Muss sie jetzt auf der ganzen Welt verteidigt werden?

Husseini: Da, wo es nötig ist, ja. Aber das Entscheidende ist, dass es zunächst eine treffende Analyse braucht und dann die richtige Politik.

FOCUS Online: Im Nachhinein zu beurteilen, was das Beste gewesen wäre, ist immer einfacher…

Husseini: Absolut – trotzdem gibt es einige Dinge, die schlauen außenpolitischen Strategen vorher bewusst sein müssen. So ist es zum Beispiel allgemein bekannt, dass nur ein Bombardement aus der Luft gegen Terroristen nichts nutzt. Trotzdem ist das die Strategie gegen den IS.

Der IS ist anders als Al-Kaida. Er will nicht nur aus dem Untergrund agieren, er will Gebiete kontrollieren und Strukturen etablieren. Und er rekrutiert ganz anders als andere Terrororganisationen. Während Al-Kaida für ihre Anschläge überwiegend Studenten rekrutierte, bedient sich der IS für seine Anschläge in der Unterwelt, er setzt einfache Kriminelle ein, oft ohne eine direkte Kontrolle über sie zu haben.

«Eine Lösung ohne Russland ist unmöglich»

FOCUS Online: Was also ist nötig, um den IS in den Griff zu bekommen?

Husseini: Eine Lösung ohne Russlandist unmöglich. Solange der Konflikt in Syrien andauert, profitieren Russland und der IS davon. Der IS muss militärisch zerschlagen werden, und da sonst keiner dazu bereit ist, geht das nur mit Russland. Und die Grenzen zu Türkei und Jordanien müssen richtig gesichert werden, es darf kein Waffennachschub mehr durchkommen. Erst dann kann es eine politische Lösung geben.

FOCUS Online: In Deutschland wird die Debatte über Terrorismus immer enger mit der Flüchtlingsfrage verwoben. Wie stehen Sie dazu?

Husseini: Natürlich darf man nicht alle rauswerfen, die hier Schutz gesucht habe. Aber wir können von den Menschen, die hier Schutz suchen, etwas erwarten. Und zwar nicht nur, dass sie keine Anschläge begehen – was die große Mehrheit niemals tun würde. Sondern auch, dass sie ihren Beitrag zu dieser Gesellschaft leisten. So wie zum Beispiel die Syrer, die den Terrorverdächtigen Albakr überwältigt haben.

Ich habe den Eindruck, dass unsere Sicherheitskräfte in die islamistischen Szenen noch nicht tief genug eingedrungen sind. Umso wichtiger ist es, hier auch die Muslime im Land in die Pflicht zu nehmen. Um das friedliche Zusammenleben zu ermöglichen, das wir uns alle wünschen.

 

  Linda Hinz

(текст на русском языке)

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6 комментариев

  1. Мариуполь
    Мариуполь Январь 03, 21:58

    Дошло до уродов, наконец-то.

    Ответить
  2. Екатерина
    Екатерина Январь 06, 09:20

    Не только эти двое к сему «благому» делу руки приложили… (((

    Ответить
    • Киевлянин
      Киевлянин Январь 07, 14:43

      Рузумеется. Но именно эта парочка привела к власти наших необандеровсаих выродков.

      Ответить
  3. Киевлянин
    Киевлянин Январь 07, 14:41

    Европейская фекальная яма вызывает глубокое отвращение.

    Ответить

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